PORRträtiert: Einfach mal ausprobieren? Hat sich gelohnt.

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Wie ein Praktikum vor dem Studium Veronika bei ihrer beruflichen Orientierung hilft
Welches Studium passt zu mir? In welche Richtung möchte ich später einmal gehen? Und wie sieht der Arbeitsalltag eigentlich aus, der hinter einem Studienfach steckt?
Veronika wollte darauf nicht nur theoretische Antworten finden. Bevor sie ihr Studium der Ingenieurwissenschaften startet, sammelt sie deshalb praktische Erfahrungen bei der PORR. In ihrem einmonatigen Praktikum im BIM-Team lernt sie die digitale Planung von Bauprojekten kennen und bekommt gleichzeitig ein klareres Bild davon, welchen beruflichen Weg sie später einschlagen möchte.
In unserer Reihe PORRträtiert erzählt Veronika, woran sie während ihres Praktikums arbeitet, warum sie sich gerne durch digitale Gebäudemodelle „durchforstet“ und weshalb man als Praktikant*in keine Angst haben sollte, Fragen zu stellen.
Veronika, warum hast du dich für ein Praktikum vor deinem Studium entschieden?
Ich wollte wissen, wie es ist, für einen großen Konzern zu arbeiten und ob das etwas für mich ist.
Für mich war aber auch die Frage wichtig: Wie soll ich wissen, in welche Richtung ich gehen möchte, wenn ich noch gar nicht weiß, was es alles gibt? Das Praktikum bringt mich ein Stück näher zu der Sicherheit, wohin ich mit meinem Karriereweg gehen möchte.

Was machst du während deines Praktikums bei der PORR?
Ich arbeite im BIM-Team und helfe dabei, einen digitalen Zwilling eines Bauprojekts mit Eigenschaften und Parametern zu ergänzen, damit am Ende ein möglichst präzises Bild des Projekts entsteht.
Dafür erstelle ich zum Beispiel Bauteillisten für verschiedene Modelle und pflege noch fehlende Parameter ein.
Kurz erklärt: Was bedeutet BIM?
BIM steht für Building Information Modeling. Vereinfacht gesagt werden Bauwerke dabei digital abgebildet und mit relevanten Informationen verknüpft. So entsteht ein digitales Modell, an dem unterschiedliche Informationen eines Bauprojekts zusammenlaufen.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders Spaß?
Am meisten Spaß macht es mir, wenn es keinen ganz klaren Weg gibt und ich mich durch das ganze Modell durchforsten muss.
Man bekommt dadurch ein Gefühl dafür, wie komplex ein Gebäude ist und wie alles ineinandergreift. Es macht mir am meisten Spaß zu sehen, wie das alles zusammenspielt.
Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast, dass du wirklich etwas beitragen kannst?
Bei einer Aufgabe ist mir aufgefallen, dass Bezeichnungen nicht zusammengepasst haben und deshalb etwas nicht funktioniert hat. Ich habe das angesprochen und mein Hinweis hat dem Team tatsächlich weitergeholfen.
Als Praktikantin ist es ein schönes Gefühl, wenn man merkt, dass man nicht nur zuschaut, sondern mit der eigenen Arbeit einen Mehrwert für das Team leisten kann.
“Das Praktikum hat mir gezeigt, in welche Richtung ich mich später spezialisieren möchte.”
Was hat dir das Praktikum für deinen weiteren Weg gebracht?
Das Praktikum hat mir einen Einblick gegeben, in welche Richtung ich mich später spezialisieren möchte. Ich sehe hier nicht nur die Aufgaben eines Einstiegsjobs, sondern auch, womit sich erfahrenere Kolleginnen und Kollegen im Alltag beschäftigen.
Das Studium ist das eine. Gerade am Anfang lernt man viele Grundlagen. Ein Praktikum zeigt zusätzlich, wie ein tatsächlicher Arbeitsalltag und eine mögliche Karriere aussehen könnten. Das gibt mir mehr Halt und bringt mich ein Stück näher zu der Sicherheit, wohin ich mit meinem Karriereweg gehen möchte.
Was hat dich bei der PORR überrascht?
Mich haben vor allem die Hilfsbereitschaft und die Flexibilität überrascht. Wenn ich etwas nicht wusste, wurde mir nie das Gefühl gegeben, dass ich es schon können müsste. Stattdessen haben sich die Kolleg*innen Zeit genommen und mir auch die Hintergründe erklärt. Gleichzeitig funktioniert die Zusammenarbeit ganz selbstverständlich, egal ob jemand zu Hause oder im Büro arbeitet. Hilfsbereitschaft und Teamgeist sind hier nicht zweite, sondern erste Natur.
Welchen Tipp würdest du anderen geben, die über ein Praktikum nachdenken?
Habt keine Angst zu fragen. Es gibt viel, was du noch nicht weißt, und dafür bist du ja auch da. Ich würde sagen: Mach es. Man kann sagen, wofür man sich interessiert, bekommt Einblicke und erfährt auch, welche Möglichkeiten es danach gibt.

Praktikum zur beruflichen Orientierung
Veronikas Erfahrung zeigt vor allem eines: Ein Praktikum muss nicht erst dann sinnvoll sein, wenn der berufliche Weg bereits feststeht. Es kann auch dabei helfen, diesen Weg überhaupt erst zu finden. Wer vor oder während des Studiums praktische Erfahrungen sammelt, bekommt einen Eindruck davon, wie ein möglicher Arbeitsalltag aussieht, welche Tätigkeiten hinter einem Berufsfeld stecken und welche Themen persönlich besonders interessant sind.
Noch nicht sicher, wohin dein Weg gehen soll?
Du möchtest selbst praktische Erfahrungen sammeln und herausfinden, wohin dein beruflicher Weg führen könnte? Dann entdecke deine Möglichkeiten für ein Praktikum bei der PORR.


